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 Tage in Tianjin

Produktion: 2007/2008, DVD, 4:3, 60 min, PAL, 5.1
Konzept, Idee: Cristina Ohlmer
Text und Bild: Cristina Ohlmer
Montage, Animation, Musik: Stefan Reisinger

TAGE IN TIANJIN läuft nicht über konventionelle Kameraarbeit in einem ausgetüftelten Chinaplot. Es ist kein klassischer Film - er basiert auf Cristina Ohlmers skizzenhaften Tagesbeschreibungen, die in eine Filmmontage aus Fotolandschaften, Farbpoesien und skurrilen Zeichen verwandelt wurden.
In chronologischer Abfolge wächst mit TAGE IN TIANJIN ein Kaleidoskop aus Bildbezügen und Wortbrücken zwischen Ost und West. Jedes Ding ist ein Fragment. Jedes Fragment ist ein Mosaikstein für das große Schauen und Begreifen.

Die Musik wurde speziell zum Film von Stefan Reisinger komponiert, der sich in diesem Projekt auch für Technik und Montage verantwortlich zeigt.


FREIBURGER FENSTER 23.11.2009, 20 Uhr im Kommunalen Kino Freiburg
in Kooperation mit Wolfgang Stickel, Medienwerkstatt Freiburg

Uraufführung: DAS DONG XI DING, Cristina Ohlmer zur Eröffnung der NOCTURNE FREIBURG im Kunsthaus L6 Freiburg, September 2008
2008: Ankauf Kunstkommission; Sammlung zeitgenössischer Kunst des Landkreises, Landratsamt Freiburg

 

 

 

 

 

 Schlafmohnzeit der Wintertour

 

Produktion: 2009, DVD, 4:3, 22 min, PAL, stereo
Konzept, Idee: Cristina Ohlmer
Text und Bild: Cristina Ohlmer
Montage, Animation, Musik: Stefan Reisinger
           
mit freundlicher Unterstützung: Kulturstiftung Winterthur
und Villa Sträuli, Kultursalon, artists in residence Winterthur

Inhalt: Was schlummert in den Kisten und Gehäusen unserer Bilderlager? Die Farbe Rot und Weiß zeichnen als verbindendes Element zwischen dem fernen Osten und einer winterlichen Schweizer Zeit den Weg nach, treffen bei einem als Herz pulsierenden Film zusammen. Da versammeln sich über das Interieur der Villa und über deren Malschränke und Bildersouvenirs hinaus, Eindrücke aus der nahen Stadt, den umliegenden Waldgebieten und ergänzen sich in unvorhersehbaren Feedbacks.  Sie sind das Ergebnis von Cristina Ohlmers Erkundungsgängen. Was vor uns aufblitzt, ist ein Reigen der Verwandlung in endloser Bewegung.
Uraufführung: SCHLAFMOHNZEIT DER WINTERTOUR  Cristina Ohlmer  
im Kunstraum Winterthur, Donnerstag 18. Juni 2009 um 19 Uhr
2009: Sammlung Kulturstiftung Winterthur, Videothek Villa Sträuli, Kultursalon, artists in residence, Winterthur

 

 

 

 

 

 Flügel

 

Produktion: 2008/2010, DVD, 4:3, 9 min, PAL, stereo
Konzept, Idee: Cristina Ohlmer
Text und Performance: Cristina Ohlmer
Montage, Animation, Musik: Stefan Reisinger

Inhalt: Unter fließend Wasser bietet ein Erinnerungskörper (Rücken) die Projektionsfläche für die Bild Beschreibung des an dieser Stelle eigentlich möglichen Tattoo Motivs. Die nackten Schultern bieten sich dem Endlosreigen im laufenden Strom. Die wortwörtliche Bildbeschreibung zeichnet eine Beobachtung von Cristina Ohlmer im Szechenyi Bad Budapest 2003, nach:
ein junger Mann stolziert durch die Thermen mit der Tätowierung herabhängender Engelsflügel zwischen den Schultern. Doch was sich offenkundig zeigt sind fehlende Flügel und ein Wundmal.
Ein Filmportrait über Sinnlichkeit und Lebenssinn, Liebe, Schmerz, und Seelenleid. Über Verwundbarkeit und Tod.

Für die Einladung der Uraufführung 2010 zum 2nd International "Changsha" LIVE ART FESTIVAL, CHANGSHA, VRC wurde speziell eine zweite, selbständige Version erarbeitet, in der chinesische Schriftzeichen als Block, entsprechend der chinesischen Lesart auf den Körper fließen. Ebenso zeigt sich diese Variante als bewegte Zeichnung und an asiatische Trickfilme anknüpfende Bildform. Die beiden Filme werden  nun parallel wie eine 3D Brille mit symmetrischem Ablauf von Motiv und Inhalt präsentiert.


 

 

 

 

 

Das beunruhigende Schwimmbad

 

Produktion: 2009, DVD Großbildprojektion von 7,00 x 2,50 Metern,
.mov für 2 Kanal/Split-Modus über 2 Beamer , 9min, PAL, stereo
Konzept, Idee: Cristina Ohlmer
Text: Cristina Ohlmer
Montage, Animation, Musik: Stefan Reisinger

Die Großbildprojektion eines in spezieller Technik animierten Einzelbildes zu einem im Loop gezeigten kontinuierlichen Bewegungsablauf ist als Auftrag für die Hallen des Parkdeck-U3 am Theater Freiburg speziell zum Anlass der Baden Württembergischen Theatertage Freiburg unter dem Titel: 9 POSITIONEN zur Bespielung einer Tiefgarage entwickelt worden.

      

2009: Sammlung Kunstraum Alexander Bürkle Freiburg

 

 

 

 

 

Kräusen

Produktion: 2009, DVD, 4:3, 22 min, PAL, stereo
Konzept, Idee: Cristina Ohlmer
Kamera, Licht: Stefan Reisinger
Montage, Animation, Musik: Stefan Reisinger

Aus betrieblichen Gründen werden die alten Gärkeller der Brauerei Ganter in Freiburg zur Fass- und Flaschenabfüllung Ende 2009 umfunktioniert. Um Platz zu schaffen, werden die seit über einem Jahrhundert dort eingebauten Glas-Emaillebottiche zur offenen Gärung abgerissen. Smaragdgrün, Kobaltblau und Beinschwarz verschwinden dann zum Teil.
Dieser Film entstand infolge eines Herzklopfens für diese Räume. Man fühlt das Leben darin. Der Blick streift über Gänge, Ränder, Kanten und plötzlich zieht es den Betrachter in grenzenlos schönes Blau…
Nach freundlicher Genehmigung der Brauerei Ganter wurden in einer eingehenden Beleuchtungskonzeption für die Akzentuierung der Farben in den nun dunklen Hallen und in eigenen  Lichtinszenierungen die Räume fotografisch (Cristina Ohlmer) und in Kamerafahrten von Stefan Reisinger aufgenommen. Ergänzend zu diesen Impressionen erzählen 5 frühere Beschäftigte und Braumeister des Betriebs, bis heute als Verein der Rentner und Senioren der Brauerei Ganter in freundschaftlicher Verbindung, aus dem Schatz ihrer Erfahrungen. Sie berichten über Schönheit und Wachstum von Bild und Erzeugnis, gegenseitiger Hilfeleistung, Vertrauen und ihrer Arbeit, die Lebensinhalt und Lebensraum in einem war.

Uraufführung: Besucher- und Versammlungsraum der Brauerei Ganter 2009

2009: Die Arbeit wurde nun für die Sammlung des geplanten Besuchermuseums der Brauerei Ganter als Dokumentation für diese nun historisch gewordenen  Gärkeller übernommen.

 

 

 

 

 

Hai Cha

 
Produktion: 2010, DVD, 4:3, 9min, PAL, stereo
Konzept, Idee: Cristina Ohlmer
Performance: Cristina Ohlmer
Kamera, Licht: Stefan Reisinger
Montage, Animation, Musik: Stefan Reisinger

Inhalt: Eine Ausstellungsreise nach Shanghai im April 2010 wird durch das Mitbringsel eines kostbaren Souvenirs gekrönt: eine Teekugel, welche an der EXPO 2010 als Höhepunkt chinesischer Teekunst vorgeführt werden soll.
Cristina Ohlmer hat sich einer traditionellen Teezeremonie vor Ort unterzogen und diese nach bestem Wissen und Gewissen im Freiburger Atelier als Kunstübung nachvollzogen. Sie inszeniert das Ritual als Annäherung an die fremde Kultur: beobachten, schätzen lernen und begreifen. Die chinesische Zeremonie wird in der befremdlich künstlichen Vorführung zu einem Zauberkunststück. (durch Stefan Reisingers Lichtkonzeption theatralisch pointiert)
Streng und ernst praktiziert sie die Gesten, welche sich aus Handlungsfolgen und geregelten Zeitabläufen zusammensetzen. Das Angebot liegt zu guter Letzt im Lächeln.
Der Shang HAI Tee ist bereitet.

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Uraufführung: 2nd „Changsha“ LIVE ART FESTIVAL, Changsha, VRC, 2010
Präsentation im Art Cafe / New Millenium Center for Contemporary Art, Changsha

 

 

 

 

 

 

1 Fragrant Hill

Produktion: 2010, DVD, 4:3, 29min30sec, PAL, stereo
Konzept, Idee: Cristina Ohlmer
Kamera: Cristina Ohlmer
Montage: Stefan Reisinger

 

Inhalt: Im Sommer 2010 habe ich einen Ort gefunden, dessen Ausstrahlung, als das gebündelte Spektrum von Harmonie und Schönheit, mir den Atem verschlagen hat. Also musste es doch möglich sein, in jedem willkürlich gewählten Augenblick und im Ausschnitt eines einzigen ungeschnittenen 30 Minuten Filmtakes diese Magie, diese Eintracht von Wunsch und Wirklichkeit zu bannen? ? !

 

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In den "Duftbergen" nordwestlich von Beijing steht ein Jahrhunderte alter Baum auf einer Bergspitze. Als heiliger Hoffnungsträger ist er das Ziel vieler Menschen und Besucher. Sie befestigen Wunschbänder zwischen seinen Ästen und Blättern und überlassen diese flatternd im Wind. Auf den Bändern sind Sehnsucht & Sorge, Dank & Hoffnung der Personen in goldenen Schriftzeichen ablesbar.

 

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Der Baum, ein herrliches Symbol für die Zeit und die Zeitlosigkeit der Ewigkeit hält in gelassener Ruhe die Stellung zwischen Geschichtsverlauf und Wetterwechsel. Und er ist prächtig, in seinem roten Schmuck und grünem Blinzeln, im Gegenlicht, vor einem milchigen Himmel…und darum halten die Menschen dort inne, verweilen und rasten in seinem Schutz, inszenieren sich unter seiner Krone für Bilder der Erinnerung und für das ersehnte Glück.

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Uraufführung: OFFEN für Kunst Galerie G, Gudrun Selz, Freiburg, 2011

im Rahmen der Einzelausstellung: SELTENE NACHT

 

 

 

 

 

99 THE PROPELLERS OF CAOCHANGDI

Animationsfilm, 2min, 4:3, PAL, Stereo, 2011, als Loop in Originalgröße „Figur“ gezeigt:  
Thema ist eine beobachtete Straßenszene im chinesischen Alltag.

in Smogluft und Sommerhitze von Beijing kaufen zwei Jungs Ventilatoren zum Lüften ihrer Räume und wandern mit dem Besitz die Dorfstraße hinunter.

„…Ohlmers jüngste Arbeit ist ihr erster Animationsfilm – eine Variation des Flügel Themas. Die knappe Fotosequenz zweier Chinesen, die durch den Eigenwind ihres Laufschritts angetriebene Ventilatoren vor sich hertragen, versetzt sie in Bewegung, indem sie die Vorlage in eine Folge von bald tausend Einzelzeichnungen übertrug. In „the propellers of Caochangdi“ entfernen sich die beiden Jungen kontinuierlich vom Betrachter, bereit,  jeden Augenblick mit ihren rotierenden Propellern in die Lüfte zu steigen - gleich Astrid Lindgrens  Kinderbuchheld Karlsson…“
(Stefan Tolksdorf, Kritisches Künstlerlexikon der Gegenwartskunst, 4. Quartal 2011)

 

THE SHANGHAI DREAM NR 2: TRAUM TRILOGIE
HD, 16:9, 10 min, stereo, 2013/2014
….in old times it was possible to escape the fate that bring bad dreams into your live, when you draw the fabulous animal BAKU on your pillow or the wall, or you must shout:
BAKU CHI, BAKU CHI eat the dream up, eat the dream up

This is the Shanghai dream.

The dream is of Shanghai changing May into June, July into August and heat into rain until autumn comes in September.

Baku is part of the Shanghai dream I am looking for and must draw on my pillow to appear: Baku is an animal of yellow-green color and shaped like a bear, with a nose like elephant, eyes like wolf or rhinoceros, a tail like a cow and feet like tiger.

BAKU CHI BAKU CHI: EAT THE DREAM UP…

 
 

 

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