Cristina Ohlmer

TRINKLICHT ein Bodenobjekt im Platz der Verfassungsfreunde

Kunst Unternehmen Offenburg 2007 siehe hier

 

1Skizze zum Trinklicht für Offenburger Kulturnacht 2007 im Rahmen des Projekts KUNST UNTERNEHMEN       Cristina Ohlmer in Zusammenarbeit mit FliesenWelten Arno Scheiderbauer

Trinklicht                                      2

ist geschaffen, den innersten Durst der Ausstellungsbesucher zu stillen, den Durst - die Dinge außen - zu sehen. Also heißt diese Arbeit Trinklicht. Es handelt sich um eine in den Boden versenkte konkave Kreisform, den Mittelpunkt bildet ein verchromter Abfluss . * eine Lichtquelle unter diesem soll angebracht werden: bei Nacht leuchten dann kleine Sterne aus den Sieblöchern… (Elektrik legen) Kreisschale Durchmesser: 220 cm maximale Tiefe : 40 cm über ihrem Mittelpunkt. Die Krümmung ist weich - ein Übergang wie die Innenseite einer Augeniris. Die Wölbung ist mit 2cm x 2cm weiß Glas Karo (Bisazza Italien), bzw. 2cm x 2cm Spiegel gekachelt. Der Eindruck ist eine weiße Fläche, auf der eine Linienzeichnung in Spiralform auf das Zentrum zuläuft. Vom mittleren Abfluss aus umschreibt die Spiegelkachel eine feine etwas taumelige Spirale bis hinauf an die Graskante. Sie fängt Licht in Farben des Umgebenden und des Himmels. Entscheidend ist der Winkel zwischen Betrachter und dem Rest.Die weißen Glaskaros füllen die Zwischenabstände und dominieren in der Gesamtwirkung. Das Objekt wird in Styrodur Negativ Bett gelegt, unter dem Abfluss eine Aussparung für Nachtlicht und Elektrik, im Boden versenkt bis an die Graskante. Sobald die Kachelzeichnung fertig gelegt, wird Epoxydharz in die Innenschale gegossen, 10 – 15 cm hoch, unregelmäßige Gießränder, eventuell Stülpung. Das Epoxydharz erinnert zwar an Wasser, aber so künstlich kann Wasser nicht sein. Es ist darum eher ein Lichtfänger Medium. Wenn Hitzestülpung geschieht, bleibt sie im Bild.

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