Cristina Ohlmer: Aktuell

2017             

Oktober 2017

TODSICHER?!... Museum Natur & Mensch Städtische Museen Freiburg – eine Sonderausstellung über Leben, Sterben, Tod & Jenseits in Kooperation mit Kommunales Kino/Galerie – alter Wiehre Bahnhof Freiburg
Cristina Ohlmer präsentiert dort die Ausstellung GLÜCKES SCHMIED mit einer Filmpremiere.

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Zum Thema: „Papierkleider sind in China normalerweise für Tote bestimmt. In Asien werden sie gekauft, um sie zu als Opfergabe zu verbrennen und über den Weg des Feuers und der Luft  den Verstorbenen  zu überbringen. In Taiwan habe ich ein Set Papierkleider gekauft und nach Europa geschickt. Die Kleider sind so geschaffen, dass ein schmaler  Mensch sie anziehen könnte. Und wenn man das Feuer nicht zündet?“ Das deutsche Sprichwort  Jeder ist seines Glückes Schmied ist damit titelgebend für eine die Umkehrung der Perspektive auf den immer noch lebendigen Brauch des asiatischen Volksglaubens. Der Film ist eine Simultan Ausspielung verschiedener Aktionen einer Frau – wie in 4 unabhängig stattfindenden Kammerspielen. Der Film erklärt nicht, löst sich nicht im Inhalt der Geschichte auf. Die Frau begibt sich mit dem für einen sakralen Zweck geschaffenen „Papierkleid“ in ein forschendes Spiel von  Versuchsanordnungen. Sie muss den Gegenstand finden und seinen Gebrauch als Kultobjekt erfassen, um ihn zu überwinden, gar wieder abzustreifen, weil er ein Todeskleid ist.  Die Klangspur unterstützt die versetzten Bewegungsmuster in einer Quadrophonie  minimal bearbeiteter  O-Töne. Diese Form schafft Verbindungen und Bezüge, unerwartete Übereinstimmungen zwischen einzelnen Handlungen. Die Aufnahmen sind in einem Halbdunkel, in dem der Umgang von Leben/Ding ausgeleuchtet wird.   

 

Mai 2017

CUTS how many times
Ausstellung Galerie G, Gudrun Selz, Freiburg, vom 19. Mai bis 14. Juli 2017

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Januar 2017

SISSIFUSS, Timo Alt, Manuel Frattini, Cristina Ohlmer , Jürgen Oschwald
begeben sich auf die Suche und setzen Spuren, die ihnen im künstlerischen Alltag, wie auch im wirklichen Leben begegnen.

Eröffnung: Freitag, den 20. Januar 2017 um 19h Begrüssung: Prof. Werner Pokorn, anschließend eine durch Clemens Ottnad moderierte Einführung in die Ausstellung mit den Künstlern
SISSIFUS Spezial, ab 19 h im AKKU: „Lange Nacht der Museen“ Stuttgart, am Samstag, 25. März 2017
Ausstellung des Künstlerbundes Baden-Württemberg im AKKU Projektraum
20.Januar 2017 – 26. März 2017

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Art´s Birthday
https://online.flippingbook.com/view/584191

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2016

 

Oktober 2016

Kunst & Lehre in Kooperation mit: Ids Institut für deutsche Sprache- Kunstschule Offenburg
KUNST ZU LEBEN ein langfristiges Projekt mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

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Juli 2016

SCOPRIRE (Film, Performance) Arte per l’ambiente, Isola d’Elba, Rio Marina, Spiaggia Nera
Live performance Isola d’ Elba und Lago Maggiore Spiaggia d´oro

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…eine Frau fegt am frühen Morgen den sandigen Boden am Meeresstrand, sie „entdeckt“ goldenen Grund…
Eine Metapher über Werte, die menschliches Alltagsbemühen auf den Prüfstand stellen: die lapidare Beschäftigung des „Säuberns und Fegens“  legt unerwartet weite Flächen kostbaren Goldes unter der Oberfläche frei. Die Aktion vergleicht damit Erwartungen an Zufall und Glück, das Menschen zu Taten bis in den Wahnsinn antreibt. Es reflektiert ebenso, Traum und Utopie in der Suche nach dem „versprochenen“ Land.

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Mai 2016

WELTRAUM, KREUZUNG DES BLICKS I und II
Projektarbeit mit freie landesakademie kunst
Bildende Kunst zu Gast in der Albert Schweitzer Schule II, Freiburg Landwasser und im Flüchtlingswohnheim im Rahmen von THE SHELTER, Diakonieverein Freiburg Südwest
http://freie-landesakademie.de/projekte/bildung/KreuzungDesBlicks

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April 2016

Selfies in Art
http://ewerk-freiburg.de/archive/selfies-in-art-gestatten-wir-kommen/

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Das 3. Kindertanzprojekt, veranstaltet vom E-Werk in Kooperation mit dem Jugendzentrum "Letz Fetz" und den Jazz- und Rock-Schulen lädt das Publikum ein zu einer spannenden Tanzreise durch das E-Werk. Neunzehn Kinder im Alter von neun bis dreizehn Jahren erkunden die hintersten Winkel des E-Werks. Sie erfragen die Arbeitswelt der Künstlerinnen und Künstler, untersuchen Kunstwerke, erforschen die Architektur des E-Werks und besuchen die Musiker in den Jazz- und Rock-Schulen.

 

November 2015

Einladungskarte

Galerie Anja Knoess
INTERIOR/EXTERIOR, Marion Eichmann, Stephan Hasslinger, Cristina Ohlmer
Vernissage: Freitag, 30. Oktober 2015 in Anwesenheit der Künstler
Ausstellungsdauer: 31.10.-23.12.2015, www.galerieanjaknoess.de

 

Oktober 2015

LIGHTECHO TESA100_1 from Cristina Ohlmer on Vimeo.

Swatch faces 2015, Biennale di Venezia, TESA 100 Arsenale Nord
http://www.swatch.com/de_de/explore/swatch-art/la-biennale-di-venezia
Studio residency from october 12 to october 28 for work in progress:
TESA 100 LIGHTECHOES
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/die-strahlenfaengerin--112583423.html

 

Juli 2015

Galerie Anja Knoess
HEITER BIS WOLKIG, Künstler der Galerie und new positions
Vernissage: Freitag, 24. Juli 2015 in Anwesenheit der Künstler mit Einführung  19.30h,
Ausstellungsdauer: 25. Juli – 29. August 2015,www.galerieanjaknoess.de
Im Rahmen dieser Ausstellung und für das Sommerfest entsteht für den Eingangsbereich
die Wandarbeit AN JIA SEA

AN JIA SEA

 

Januar 2015

TAIWAN INFO: (by Laurence Marcout) (http://taiwaninfo.nat.gov.tw/ct.asp?xItem=226335&ctNode=1999&mp=4)
Deux artistes européennes à la Fondation Hong de Taipei
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Cristina Ohlmer devant son installation  My Sea



Jeudi 15 janvier 2015
L’Allemande Cristina Ohlmer et l’Italienne Marta Roberti partagent avec le Taiwanais Craphone Liu [劉寅生] jusqu’au 30 janvier l’espace artistique MEME de la Fondation Hong, à Taipei, pour une exposition minimaliste intitulée Wesen (« essence » en allemand).
Pour les deux Européennes, cette exposition organisée grâce à Craphone Liu vient en quelque sorte couronner leur séjour en résidence à Taipei – au Village d’artistes de Grass Mountain Chateau, à Yangmingshan pour Cristina Ohlmer, et à l’Université nationale des arts de Taipei, à Kuandu, pour Marta Roberti.
Cristina Ohlmer, qui l’année dernière a effectué une résidence de six mois à Shanghai, explique avoir énormément apprécié le temps qu’il lui a été donné de passer au cœur du Parc national de Yangmingshan, et avoir intégré dans son travail les lumières de la forêt, ses transparences et ses reflets.
Au MEME, elle expose une œuvre auparavant montrée justement au Grass Mountain Chateau qui joue à la fois sur sa vision de la peinture à l’encre et sur la diffraction de la lumière. Une autre œuvre intitulée « My Sea » s’inscrit dans une série qu’elle consacre depuis plusieurs années à sa vision de la mer. Une troisième, œuvre vidéo, parle de sa redécouverte des couleurs après une opération des yeux, tout en jouant sur le thème des pixels et des « soi-disant nouveaux médias », dit-elle.
Marta Roberti présente notamment une saisissante animation en noir et blanc composée de dessins d’enfants déguisés en Pierrot qui sont comme perdus dans la neige, au fond d’une sombre forêt.
Le peintre et artiste sonore Craphone Liu qui, pour le vernissage de l’exposition samedi dernier, a participé à la réalisation d’une performance avec Cristina Ohlmer, apporte une touche colorée en s’inspirant comme celle-ci des grosses ampoules des lampes qui éclairent les chalutiers taiwanais la nuit.

https://www.youtube.com/watch?v=fKWjSEnIWXM
http://youtu.be/ov4t3bKdQcU

Kataloge: Wesen Booklet

 

Dezember 2014

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Grassmountain Chateau, Yangmingshan, Taipei Exhibition studio 92

SILVEREYED - drawing, film, installation(銀) / yin yan

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Opening performance by artist Liu Yin-sheng/Cristina Ohlmer and composer Wang Sueya: https://www.youtube.com/watch?v=GHp-AfEUZB0


In this exhibition the main theme is reflection on the residence location and the environment of mountain, city & seaside. The changing of day and night are in the same way important as the changing of season, sunshine and rain. All works have been conceived and realized in the period of the stay: First is the unknown, then finding values, at least profiling discovery and research. Cristina Ohlmer invites the Taiwanese artist Liu Yin-sheng to join and dialogue by his way to same themes.

 

November 2014

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DASSOLLKUNSTSEIN im Kunstverein Freiburg/Galerie G, Freiburg:

Filmpremiere SHANGHAI DREAM, 2013/2014, 16:9 HD, 10 min, stereo

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Inhalt dieser  Serie ist der scharfe Grat, welcher Sichtweisen von Ansichten trennt.  Sie folgt der Ahnung des Schlafwandlers und seiner Vision – woher, wohin? Der Blick ist eine geteilte Sache. Nach innen gerichtet  ist er weich und dämmrig und findet mehr Bilder der Befindlichkeit und des Gespürs. Nach außen  gerichtet  möchte der Blick erfassen, verstehen, was ihn umgibt. Er versucht das Geschehen im Auge zu behalten. Er ist neugierig und hell. Er liebt die Schönheit und die Schärfe.  Und natürlich stößt er an Randzonen, Grenzen, entdeckt  Scheinwelten und fremde Standpunkte.
Das geteilt Sein ist für den Blick verwirrend und ergänzend: Im Traum können wir über den gedoppelten Blick die Welt mit Janusaugen schauen, dreidimensional und fliegend, so wie es einmal war, so wie es morgen geschieht…                                                                                                      

TRAUM 1 oder der aufgehaltene Aufstieg eines Oktokopters im Kunstverein Freiburg, 2012: Dazu ist eine Publikation erschienen (vimeo-link oder Katalog TRAUM). Orientierung und Finden. Der Weg und das Ziel ist die zentrale Handlung einer Aktion, welche  aus zwei Sichtweisen aufgezeigt wird. Ein auf der einen Seite analytischer Blick, eine parallel und simultan gesetzte "fliegende" Perspektive auf einen mehr oder weniger bekannten Raum und eine mehr oder weniger bekannte Realität.

FILMPREMIERE TRAUM 2 - SHANGHAI DREAM.  Der zweite Teil der TRAUM TRILOGIE spielt in Shanghai, wo viele Menschen gebannt vor der atemberaubenden Skyline am Bund die Lichtprojektionen  auf den gegenüberliegenden Fassaden des Huang Pu bestaunen. Das ist wie ein Traum. Cristina Ohlmer lenkt den Blick der Träume in die Tiefe eines Gewässers in einem Stadtpark, bis die aufnahmetechnischen Kräfte der Kamera versagen. Diese Bilder verknüpft sie mit Eindrücken aus der Traummythologie des alten China. Damit erweckt sie im Kommunismus verloren gegangene Kulturgeschichte zu neuem Leben: die mittlerweile in Japan besser beheimatete Erscheinung BAKU, ein - bei Anrufung - TRAUM fressendes Fabelwesen, wird inhaltliche Inspiration für den zweiten Teil der Trilogie. Aus der Perspektive eines in einen Lotus See abgestürzten, Toy Quadrokopters (BAKU) und der Performance einer chinesischen Musikerin zeigt sich hier Realität als Folie hinter einer gefühlsstarken Vision. (s. Video)

 

September 2014

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Mai 2014

Le                                       Laden 7j/7
Le Laden 7j/7 - Cristina Ohlmer & Jens Reichert
Exposition du 1er mai au 21 juin 2014
Vernissage en présence des artistes, mercredi 30 avril à 19h

Avec présentation des éditions originales produites à l’occasion de l’exposition


Cristina Ohlmer et Jens Reichert rassemblent des témoignages de leur mémoire artistique.
Ils sont voyageurs dans le monde réel et dans l’univers de l’imaginaire. Leur modèle est le quotidien, leur outil, l’association, le voisinage. En rassemblant un grand nombre de modèles ils mettent en scène leur perception et montrent leur réflexion visuelle du monde. Précision des associations et dynamique des rapprochements.
Ils investissent le Schaufenster par des éclats de temps perdus, l’habitent de leurs visions et souvenirs d’outremer. Cette exposition constitue une  « livraison de marchandise », un transport commun d’œuvres choisies par chacun vers cet ancien petit magasin en Alsace. Ils le nomment  "LE LADEN 7J/7".
L’une se déplace vers l’Est, la Chine, et l’autre vers le Nord, l’Islande. Tous les deux instaurent un dialogue direct avec le cadre.
Jardin d’objets, objets trouvés montés: On trouve des petits vides, des folies couleurs, on retrouve des marchandises connues, inconnues, exotiques, fantasmées, recherchées, rêvées.  Les grandes valeurs de l’Art, les petites valeurs sentimentales.
Jour et nuit ils raniment le vieil espace, offrent  la représentation de la réalité des vitrines d’exposition et du rêve au moment où « les souris dansent la valse nocturne ».
Commissariat : Florian Tiedje www.schaufenster.fr
Adresse: 19, quai des pêcheurs, 67600 Sélestat
En partenariat avec - Atelier 9 et T66
Avec le soutien de la DRAC Alsace

1LE LADEN JOUR (Foto: J.Reichert)

2LE LADEN NUIT (Foto: J.Reichert)

3LE LADEN Detail 1 (Foto: F.Tiedje)

 

November 2013

Ende der Ausstellung Kunstmuseum Thun: Chambres de luxe, Künstler als Hoteliers und Gäste
21. September - 24. November 2013

www.kunstmuseumthun.ch

with 27 reports of the brave artist, Shanghai 2013:
This workserie is the continuously updated collection of reports that the artist sent to swatch group in SAPH 1st floor and to the headquarter in Switzerland via mail to the office macs and pcs. It consists of fotostories of the artist (*please click on yellow reflection bubbles for further information of the artist) while exploring her surroundings in the Hotel and the city. The added comments reflect encounters and observations. The artist started with this voluntary reports, which move between documentation, vision, reflection and fiction in order to respond the rules for fellows, always experienced in artist residences. And they are ment as smiling present on business office time and table. Camouflaged as an artistic project, the reports show many things as a contemporary document of artist residences.

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May – Oktober 2013

artist in residence in the Swatch Art Peace Hotel Shanghai 23, Dong Nanjing lu (Bund 19) 2F, room / studio .25 chinamobile 13524820452

Dajia Hao, Cristina

33Pearly Morning 2606 2013

 

44Pearly Morning 2706 2013

 

55Rongrongs wallpiece at Bund18, 2013

 

22. +23.Juni 2013

Unterjesingen Kunstdorf 2013, www.unterjesingen-kunstdorf.de

7Im Hintergrund, Filmstill aus gleichnamiger Film/Skype Installation 02.02

Was ist Projektion? In welchem Film sind wir? Was ist Welt - in welcher stellen wir uns vor? Cristina Ohlmer nimmt aus dem Hintergrund der Leinwand heraus Verbindung mit ihnen auf, öffnet Zeitfenster zwischen gestern, heute und morgen, fliegt über reale und virtuelle Räume, und erscheint ihnen heute, Samstag, und morgen, Sonntag von der anderen Seite dieses Planeten: sie ist in Shanghai. Sie können sie ansprechen, Verbindung aufnehmen - kein digital animierter Automat bespielt das Programm. Fragen Sie zu Themen wie: von den 4 großen Schönheiten bis zu Singgrillenkultur in China …

 

Januar 2013

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Le Baiser / Déplacements de compétences 3 Syndicat potentiel 11.01–02.02 / www.accelerateurdeparticules.net 2013

Avec l’exposition «Le Baiser», Accélérateur de particules présente au Syndicat potentiel la
troisième phase du projet trinational Déplacements de compétences 3# du 11.01 au
02.02.2013. La première phase ,« La rencontre », s’est déroulée au Kaskadenkondensator
de Bâle sous la forme d’un lieu de vie et d’exposition expérimental. La seconde phase, « A
l’origine de la mémoire », au Kunstverein de Fribourg, était une architecture évoquant les
souvenirs des artistes, leur internationalité, leur complexité, leur intimité.
Pour "Le Baiser", les artistes cherchent à créer ensemble. Ils se font face, s'expriment et se
donnent, et ne s'accordent pas toujours. Ils supposent que du baiser jaillit toute création, qu'il
est à la fois une mémoire et un renouvellement. L'exposition invite le visiteur à se perdre
entre les lignes, les portes, et les visages. Les différents espaces s'entremêlant, visible et
invisible se confondent, et offrent la possibilité de rêver, de se questionner, et d'échanger.

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Ausstellungsansicht 1, 2013
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Ausstellungsansicht 2, 2013

« L’exposition s’intitule Le Baiser, en référence aux nombreuses oeuvres qui ont jalonné
l’histoire de l’art, et qui se sont intéressées à l’amour.
Ici encore, après deux autres expositions menées à Bâle en juin et à Friburg en septembre,
la mémoire et le mystère de nos origines nous fascinent. Cette fascination pour ce qui nous
constitue et nous échappe, cette mémoire dont nous ne pouvons définitivement pas nous
souvenir, nous amène à construire une oeuvre morcelée, multiple, difficile à cerner.
Le baiser est peut-être le premier acte qui nous a fondé, et c'est pour cette raison, sans
doute, que nous le pratiquons dans l'obscurité, à l'abri des regards. Tout baiser a une
histoire, il est un acte d'amour et de conflit, de partage et de lutte, où les places que nous
occupons s'ébranlent et se transforment. À la fois doux et violent, il nous semble être la
quête, la poursuite, et peut-être même la reprise, de celui qui nous a précédé. Le baiser,
autant que la mémoire enfouie qu'il incarne, symbolise ici l'oeuvre d'art, celle que nous
cherchons à créer ensemble, et celle que nous poursuivons, chacun, en créant. »
Judith Deschamps, Mathias Kaspar, Cristina Ohlmer
Partenaires : Kaskadenkondensator, Kunstverein Freiburg
Avec le soutien de : La DRAC Alsace, La Ville Strasbourg, La Librairie Quai des brumes.
Accélérateur de particules fait partie de Trans Rhein Art

 

November 2012

Im  Allgemeinen Konsumverein.eröffnen wir 
am Mittwoch, 7. November um 19.00 Uhr den nächsten Teil von Fremd/Vertraut: 
Echorot – Cristina Ohlmer

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Ausstellungsansicht 1, 2012
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Ausstellungsansicht 2, 2012
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Ausstellungsansicht 3 , 2012

 

Unter dem Titel ECHOROT wird Cristina Ohlmer (Freiburg), die Vielreisende, Arbeiten zeigen über das Entstehen und die Fragilität der Bilder, über die Präsenz des Schönen, eine Expedition in die Verzauberung. In sehr besonderer Weise zeichnet Ohlmer das, was sie sieht, setzt die Zeichnungen in Wahrnehmungsuntersuchungen, u.a. in Forschungen zu Glas und Glasmalerei um. Es entstehen Videos, Lichtzeichnungen, Brechungen. Immer wieder meinen wir, zu erkennen und unterliegen optischen Täuschungen oder werden zu Ergänzungen verführt.

Echorot lotet das Verhältnis der Zeichnung als Bewegung und Begegnung zwischen Licht und Raum aus: Arbeiten aus verschiedenen Zeiten und aus entfernten Gebieten der Welt zurück gebracht, bieten eine spannungsvolle Installation - unter anderem mit einigen Glasbildern in dem von ihr entwickelten Verfahren des transparenten Malbrandes.

LAUF ZU, die 22m lange Rollzeichnung auf Reispapier mit Alltagsmotiven der chinesischen Handelsstadt Tianjin, können wir nicht ganz aufgerollt, aber als Ausschnitt zeigen. Die ganze Arbeit ist erfahrbar in einem verkleinerten Leporello, das in einer kleinen Auflage zur Ausstellung erscheint. In einer Sonderedition sind 24 Exemplare signiert und mit einem Original von Cristina Ohlmer ausgestattet.

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Laufzu Leporello, s. Katalog , 2012

 

Wir danken der Stadt Braunschweig und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz für die Förderung auch dieser Ausstellung, der Spedition Zinke für ihre Unterstützung.

 

16. - 20. Mai 2012

Mannheim: Einen neuen Aufbruch wagen ist das Leitwort des 98. Deutschen Katholikentags

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Eau cést la vie, transparente Schirme, Spiegel, Schrift , 2012

 

Wo bitte geht‘s zum zukünftigen Lebensstil?
Mitten in der Verkaufs- und Konsummeile der Innenstadt kommt es zum ungewöhnlichen Austausch zwischen Geschäftsinhabern, den feilgebotenen Waren und Künstlern. Ein Spannungsfeld für Konsument, Flaneur, Besucher, Künstler, Geschäftsinhaber und Verkäu­fer tut sich auf. 17 Mannheimer Geschäfte verschiedener Konsumsparten stellen renommierten zeitgenös­sischen Künstlern ein Schaufenster zu Verfügung. Mit kritischem Blick, vielfältigen Fertig­keiten und teils ungewöhnlichen Materialien konfrontieren Künstlerinnen und Künstler den Betrachter mit der Frage nach dem zukünftigen Lebensstil. Es ist ein Merkmal der Kunst, die Zeichen der Zeit zu erkennen, Fragen, Veränderungen und Aufgaben darzustel­len.

In Kooperation mit der Designerin Regine Maier in ihrer Boutique OPQ entwickelt Cristina Ohlmer zum diesjährigen Thema eine reflektierend irisierende Installation: Bubbles aus Regenschirmen, die wie dicke runde Tropfen aussehen.
Gleich einem exklusiven Luxus Artikel wird – WASSER = EAU = O Sinnbild und Quelle für Lebenskunst als kostbarstes Gut ausgestellt: O - E.A.U - C´est la Vie, der Name des Ladens wird zum Motto und Werbeträger.

 

Juni / Juli 2012

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2D Filmpremiere TRAUM

Wir laden Sie herzlich zum nächsten 2D Termin
am Dienstag, den 05. Juni 2012 ins T66 kulturwerk ein.

Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr.
Begrüssung: G. Martin Krauss
Die Künstlerin und das TRAUM-Team sind anwesend
und nach der Filmvorführung für Publikumsfragen und Antworten offen.
Es erscheint eine Publikation (s. Kataloge)
Ausklang mit einem kleinen Sommerfest.

T66 kulturwerk, Talstrasse 66, D 79102 Freiburg
www.t66-kulturwerk.de

 

Traum, Simultan HD Filminstallation, 2012

 

Vernissage TRAUM Filminstallation im Studio Feuerwache
am Donnerstag, 19. Juli 2012 um 20h

Begrüssung: Siegfried Dittler
LIVE Vertonung: Mr. Ebs + Sonderskooler

Alte Feuerwache, Brückenstr.2, 68167 Mannheim, www.altefeuerwache.com
mit freundlicher Unterstützung: Karin Abt Straubinger Stiftung, Kunstverein Freiburg

 

4.-25. März 2012

für padua – per padua, Centro San Gaetano Altinate San Gaetano, Padova

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97Scirocco , Rauminstallation aus 108 transparenten Regenschirmen, 2012

 

6 Künstler und Künstlerinnen aus Freiburg ausgewählt vom Kulturamt der Stadt Freiburg in Zusammenarbeit mit
T66 Kulturwerk, Künstlerwerkstatt L6, E-WERK Freiburg
Kuratoren: Wolfgang Herbert, Herbert Maier, G. Martin Krauss

 

Januar 2012

Zeichnung und Installation
Cristina Ohlmer
Evangelische Akademie Bad Boll

Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 29. Januar 2012 um 11 Uhr

Begrüßung: Susanne Wolf, Pfarrerin und Studienleiterin, Evangelische Akademie Bad Boll

Einführung: Dr. phil. Tobias Wall, Kunsttheoretiker, Kulturmanager und Kunstberater, Stuttgart

HAI CHA, zum Anlass zeigt die Künstlerin eine Filmperformance über die chinesische Teezeremonie

Dauer: 29. Januar bis 17. April 2012 Vernissage und Ausstellung

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Cristina Ohlmer, Götterschlussverkauf, 2011 Chinesische Tusche und Tempera auf Zeichenkarton 100 x 120 cm

 

Dezember 2011

Das Recherche Projekt mit DaTanzDa hat im Dezember im Tanzhaus Zürich eine Weltpremiere:
Termine: 15.12. - 18.12. 2011
blog datanzda: http://datanzda-datanzda.blogspot.com
blog arbeitsweisen: http://arbeitsweisenkuenstlerischerproszesse.blogspot.com/

 

November 2011

Novemberbild für E.E. Ausstellung in der Galerie im Tor, Emmendingen, Lammstraße 30:
23. Okt. bis 27. Nov. 2011; Vernissage 23. Oktober 11.15 h

Eröffnungsrede: Susanne Fritz, Autorin und Regisseurin, Freiburg

Künstler(in)-Gespräch: 06. November 17 Uhr

bild 001
Aufbausituation

 

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Einladungskarte: Atelierbild WUNSCHBAUM, 2010

 

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Ausstellungssituation Torzimmer



Juni 2011

luftig. flüchtig, Eine Ausstellung im Freiburger Kunsthaus L 6 und im öffentlichen Raum.

9Starfan, 2011

Schock und Schönheit, BZ 22. Juni 2011

Der Konzeptkünstler Robert Barry freute sich wie ein Kind, als er 1969 bei einer Performance in Los Angeles hektoliterweise Neon, Xenon und andere Edelgase in die Atmosphäre aufsteigen ließ. Was für eine schöne Metapher für die Kunst, fand er: Gasmoleküle, die sich weiter ausbreiten – unfassbar, unaufhaltsam und im besten Sinne unverwertbar, wie jede gute Idee, die das Utopische streift.

Natürlich kann man das für blanke Hybris halten. Oder ganz einfach für Kitsch. Andererseits: Steckt in der Faszination des Flüchtigen nicht immer auch die Sehnsucht, dass die Wirklichkeit mehr sein könnte als die Summe ihrer physischen Erscheinungen? Dieser Frage widmet sich die von Nicoletta Torcelli kuratierte Ausstellung "luftig.flüchtig" im Freiburger Kunsthaus L6. Das Stimmungsspektrum der gezeigten Arbeiten ist dabei so weit wie der Messumfang eines Barometers...Nicht weniger poetisch kreist auch Cristina Ohlmers jüngste Arbeit um das Sichtbarmachen dieses Transformationsprozesses. Tagelang ließ sie einen Ventilator wässrige Tusche auf einem Bildträger aus Glas verwehen. Übrig blieben am Ende getrocknete Pigmente in wunderbar weichen Wolkenformationen, die es als malerisches Pendant problemlos mit den fototechnischen Meditationen aus Wolfgang Tillmans Serie "Freischwimmer" aufnehmen könnten....

Dietrich Röschmann

 

choices - going places, iaab-Projektraum "Basement", Oslostraße 10, Dreispitzareal Münchenstein

 

März 2011

seltene nacht, zeichnung, film, installation,

20.03.-19.04.2011, galerie g, reichsgrafenstr. 10, 79102 Freiburg, di-fr 14-19 uhr, sa nach vereinbarung.

zur vernissage am sonntag, 20.03.2011, 11-17 uhr (offen für kunst) sind sie und ihre freunde herzlich
eingeladen. ab 14.30 uhr zeigt die künstlerin zwei kurze filme zu asiatischen motiven: hai cha & qing shui shu fa (tee & wasser).

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Licht in die Ecke gewischt, BZ 13. April 2011

Die Farbe fließt in den Himmel der Maler. Sie fließt und fließt. Man könnte sich darin versenken, denn in Cristina Ohlmers "Malerhimmel" schaut man wie in eine Brunnenschale. Vom Rand her rinnen die Schlieren, verdichten, durchmischen sich zu einem Bild nie endender Bewegung – von einem Deckenprojektor auf die Emailwand geworfen. Dem statisch Festen war die Künstlerin schon immer abhold, was zur Folge hat, dass ihr quecksilbriges Werk als Ganzes schwer zu fassen ist. Bedient sie doch sämtliche Medien, um jenes spontane Erleben, dass sie selbst auf ihre Bildideen brachte, dem Betrachter zugänglich zu machen. Es ist eine Methode der poetischen Verfremdung, ja der Weltverzauberung im Kleinen, die auch in ihrer neuen Ausstellung in der Galerie G aufscheint – etwa am Filmstill eines Wunschbaums in den "Duftbergen" – ja, so heißen sie wirklich.
Von Mai bis Juni vergangenen Jahres lebte die Freiburger Künstlerin im Rahmen eines Stipendiums der Basler Merian-Stiftung in Peking. Mit Körben voller Fotos und dem Kopf voller Ideen ist sie heimgekehrt. Betont unspektakuläre Motive, das Glück einer Augenblicksentdeckung festhaltend: etwa den Moment, als ein Lichtfleck hinter einem Schrubber ihr vorgekommen war, als habe hier jemand Licht in die Ecke gewischt. Der romantische Fensterblick Richtung Fernost. Nicht das offizielle China, die Problematik, die Sehenswürdigkeiten, sondern das Ephemere bündelt dieser Blick; die halbstündige Filmansicht des mit windbewegten Zetteln behängten "Wunschbaums" gibt solcher Kunst das Tempo vor. Nur wer sich Zeit nimmt, wird verzaubert. Etwa von den "Wortfächern", unwillentlich verballhornte europäische Markenzeichen und Sprüche, die chinesische T-Shirts veredeln sollen: "Bee mei honey". Ohlmer hat solches auf traditionelle chinesische Fächer appliziert, um das Kuriosum dieses "Kulturtransfers" zu verstärken. Einen der Fächer schenkte sie dem inzwischen inhaftierten Künstler Ai Weiwei.
Wie gut sich das von ihr entwickelte Verfahren der "Tuscheregenzeichnung" – Gegenstände und Menschen als Verdichtung oder Leerstelle im regelmäßigen Vertikalmuster – auch zur Vermittlung von Reise-Eindrücken eignet, zeigt sie im Nebenraum. Auch hier die Freude am Ephemeren: Ein Mondaufgang über Peking – ein fast schon sensationeller Augenblick im Dunst der Millionenmetropole, ein Flugdrache auf einem Flohmarkt – als erhebe sich ein leibhaftiger Adler aus der Alltagsbanalität wie der Phönix aus der Asche. Farbflecken setzen rhythmische Kontrapunkte ins Schwarzweiß. Farbe, Licht und Transparenz sind von jeher Ohlmers Themen.

S. Tolksdorf

 

Dezember 2010

was kommt - was geht V, Ausstellung Projektraum Knut Osper, Anja Knoess, Köln, projektraumknutosper.de,

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November 2010

Lichtbuden, als künstlerische Leitung für zwei Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen im Rahmen der Angebote der Kunstschule Offenburg

Für den Vincensiusgraben in Offenburg und neben dem Trubel des Weihnachtsmarktes entstehen in der Kunstschule Offenburg mit Jugendlichen des Vorstudiums und in einem speziellen Programm für Erwachsene 50+, einer Sonderveranstaltung des Arbeitsamts Offenburg,  Lichtbuden und Leuchtkästen unter der künstlerischen Leitung von Cristina Ohlmer. Das von  der Kunstschule und durch die Stadt unterstützte Lichtprojekt im Park bietet dem Publikum ein wundersames Rahmenprogramm und war den Kursteilnehmern anregende Aufgabenstellung mit gezielter Öffentlichkeitswirkung. (siehe auch hier)

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Oktober 2010

eine neue Zeichenserie ist in Arbeit: Die Arbeiten SELTENE NACHT.
Motive - aus der Stipendienzeit in Beijing von Mai bis August  2010 - sind in solcher Weise umformuliert, daß die Nacht den Tag einnimmt,  die Sonne nicht scheint, aber darin Farben als Angebot und Möglichkeiten leben und in prismatischen Lichtblitzen die Szenerie einleuchten und verzaubern. Die realistische Lesbarkeit wird zur Chiffre, die Erinnerung lenkt das - sich im Zeichengefüge vorwärts tastende - Auge.

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Götterflohmarkt, 100x150cm, Tempera, Chinatusche auf Zeichenkarton,

 

2

Wunschbaum, 100x150cm, Tempera, Chinatusche auf Zeichenkarton,

 

3

Blitz, 100x150cm, Tempera, Chinatusche auf Zeichenkarton,

 

4

Flugdrache, 100x150cm, Tempera, Chinatusche auf Zeichenkarton,

 

 

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